TSVRo - Tierschutzverein Rorschach und Umgebung

Tierisch kalt

Eingetragen am 2. Februar 2012  |   Kategorie: Aktuelles

Tierisch kaltSymbolbild © STS

Meteorologen prognostizieren Tiefsttemperaturen für die kommenden Tage. Die Schweiz friert ein. Und die Tiere? Brauchen Hund und Katze einen Wintermantel? Bibbern Nutz- und Wildtiere in der Kälte? Der Schweizer Tierschutz STS hat einige grundlegende Informationen und Tipps für Tierfreunde zusammengestellt.

Der beste Schutz gegen die Kälte ist gute Isolierung. Wir hüllen uns in wärmende Kleidung, Tiere tragen Pelz oder wärmende Daunen unter dem Federkleid und fühlen sich - gut geschützt - auch an kalten Wintertagen draussen sichtlich wohl.

(Keine) Stubenhocker

Bei einem gesunden Hund ist das Fell als natürlicher Wärmeschutz ausreichend. Zu beachten ist: Kleine Hunde frieren schneller als große, und Tiere mit kurzhaarigem Fell, besonders junge oder alte Hunde, reagieren empfindlicher auf Minustemperaturen. Entscheidet man sich für einen wärmenden Witterungsschutz für den Vierbeiner, dann hat auf jeden Fall das Wohlbefinden des Tieres im Vordergrund zu stehen und nicht die modischen Ambitionen der HalterInnen.
Während Hunde bei fast jedem Wetter begeistert draussen toben, sind Katzen eher wetterempfindlich. Eigenständig und unabhängig, wie sie sind, wollen sie selbst entscheiden, ob sie ins Freie gehen oder lieber drinnen bleiben. Wichtig ist: Wenn Katzen wirklich hinaus wollen, sollte doch stets ein Türchen für die Rückkehr ins warme Haus offenstehen.

Nutz- und Wildtiere in Not?

Aussen gehaltene Nutztiere benötigen neben genügend Futter und Wasser unbedingt einen trockenen, zugfreien und gut eingestreuten Witterungsschutz der allen Tieren ausreichend Platz bietet. Idealerweise haben die Tiere die Möglichkeit, den ihnen zusagenden Bereich, sei dies Auslauf, Weide oder Stall bzw. Unterstand, selber auszuwählen. Unter dieser Voraussetzung ertragen gesunde und ans Aussenklima gewöhnte Rinder, Schafe, Pferde, Hühner aber auch Ziegen und Schweine den Frost problemlos.

Ruhe statt Futter lautet das Credo, wenn's um Wildtiere geht. Mit Kälte kommen einheimische Wildtiere gut zurecht. Angewiesen sind sie dabei allerdings auf unsere Rücksichtnahme. Wintersport abseits markierter Pisten und Wege schreckt Rehe, Gämsen, Schneehasen und Birkhühner. Die Flucht im hohen Schnee kostet sie viel Kraft. Der hohe Energieverbrauch bei wenig Nahrung und beschränkten Fettreserven hat lebensbedrohliche Auswirkungen.

Hochbetrieb im Futterhäuschen

Vögel sollen nur bei geschlossener Schneedecke oder hart gefrorenem Boden gefüttert werden. Ausserdem gilt: Vögel sind keine Allesfresser. Essensreste haben im Futterhäuschen nichts verloren. Das Futter muss den Bedürfnissen der Tiere entsprechen: Meisen mögen es, Körner von Fettknödeln zu picken, Finken und Spatzen bedienen sich am Futterhäuschen, Amseln und Rotkehlchen stöbern auch gerne im Komposthaufen, wenn die oberste Schicht umgedreht wird.

Für Rückfragen:

Helen Sandmeier, Medienstelle Schweizer Tierschutz STS, Tel. 079 357 32 04, media@tierschutz.com

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TIERREPORT.CH online

Eingetragen am 30. Januar 2012  |   Kategorie: Aktuelles

TIERREPORT.CHBild © STS

Wir freuen uns, Ihnen eine neuartige online Tiervermittlungssendung zu empfehlen, die auf www.tierreport.ch erscheint. Analog zu den erfolgreichen Sendungen "toudou" in der Romandie und "L'Arca di Noè" im Tessin umfasst auch TIERREPORT.CH eine moderierte Vorstellung von vermittelbaren Tieren, Interviews in den Tierheimen sowie Filmbeiträge über Tierschutzthemen.

Link: www.tierreport.ch

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Nutzloses Tierzubehör? Nicht für uns!

Eingetragen am 13. August 2011  |   Kategorie: Aktuelles

Nutzloses Tierzubehör

Ihr Hamsterkäfig verstaubt im Keller?
Keine Verwendung mehr für Daisy's Katzenbaum?
Sonstiges Tierzubehör wo Sie nicht wissen wohin?
Spenden Sie es dem Tierschutz Rorschach und Umgebung (nur in gutem Zustand!).

Kontakt:

oder Tel.: 079 295 80 64

Flyer: Nutzloses-Tierzubehör (pdf)

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Immer mehr Tierschutzfälle

Eingetragen am 8. August 2011  |   Kategorie: Aktuelles

Achtung Tierschutzfälle

Immer mehr Tiere müssen vom Tierschutz aufgenommen werden
Im Jahr 2010 mussten die Tierheime der Schweizer-Tierschutz-Sektionen 27'463 Tiere aufnehmen. Das sind 3579 mehr als im Vorjahr, was einer Steigerung um 13 Prozent entspricht. Die Hauptgründe für den dramatischen Anstieg sieht der Schweizer Tierschutz STS in der stark zunehmenden Beliebtheit der Heimtiere – aber auch in der immer weiter verbreiteten Wegwerfmentalität, die leider auch vor Tieren nicht Halt macht.

Der weitaus grösste Teil der Tiere, die im vergangenen Jahr in den Tierheimen der STS-Sektionen aufgenommen wurden, nämlich 95 Prozent, sind Verzicht- und Findeltiere. Fast die Hälfte davon – rund 12'350 – sind Katzen. Auf Rang zwei der abgegebenen und ausgesetzten Tiere folgen Hunde.

Mangelnde Informiertheit und zunehmende Mobilität
Die Gründe für den dramatischen Anstieg von abgegebenen und ausgesetzten Tieren sind vielfältig. Zum einen sind Tiere in der Anschaffung billiger denn je. Viel zu viele, vor allem Hunde, werden aus dem Ausland eingeführt und hier platziert. Gesetzliche Schwellen wie eine Ausbildungspflicht gibt es ausschliesslich für Hundehalter.

Zum anderen nimmt die Mobilität der Menschen stetig zu. Tiere verkommen dabei oft zum unerwünschten Hindernis und bleiben auf der Strecke. Die immer weiter um sich greifende Wegwerfmentalität, die leider auch vor Haustieren nicht Halt macht, tut ein Übriges.

Immer mehr Tierschutzfälle
Im Jahr 2010 registrierten die Sektionen des Schweizer Tierschutz STS 6698 Tierschutzfälle. Das sind 936 Fälle mehr als im Vorjahr, was eine Zunahme um 14 Prozent bedeutet. Je ein Drittel der Fälle betrafen Hunde und Katzen. Mit ein Grund für den Anstieg ist das zunehmend zu beobachtende Phänomen des "Animal Hoarding", bei dem nicht selten randständige Personen Tiere regelrecht horten, mit der Versorgung aber überfordert sind. Die Tiere werden dann oft in erbärmlichen Zuständen angetroffen und beschlagnahmt, viele müssen eingeschläfert werden. Aber auch Nutztiere, die 14 Prozent der Tierschutzfälle ausmachen, sind immer wieder von Tierquälerei betroffen.

Quelle: Schweizer Tierschutz STS

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